Veranstaltungen zu organisieren, lag Immanuel Lauterbach schon früh im Blut. Ob Vereinsmeisterschaften, Geburtstage oder andere kleinere Veranstaltungen – bereits in jungen Jahren hatte er Spaß daran, Dinge auf die Beine zu stellen und dafür zu sorgen, dass am Ende alles funktioniert.
Der entscheidende Schritt in die professionelle Eventbranche kam über das NOAF, bei dem Immanuel seit mittlerweile über zehn Jahren ehrenamtlich aktiv ist. Was zunächst mit einzelnen Helfereinsätzen begann, entwickelte sich schnell zu einer festen Aufgabe im Organisationsteam. Seit 2021 ist er dort als stellvertretende Veranstaltungsleitung tätig, seit 2024 verantwortet er zusätzlich die Leitung des Produktionsbüros. Eine Entwicklung, die ihm früh gezeigt hat, was es bedeutet, Veranstaltungen nicht nur zu erleben, sondern sie von Grund auf mitzugestalten.
Nach seinem Abitur im Jahr 2020 fiel sein geplanter Start ins Berufsleben zunächst mitten in die Corona-Zeit. Im Oktober 2021 begann er schließlich sein duales Studium an der DHBW Mannheim und schloss dieses 2024 erfolgreich als Bachelor of Arts BWL – Messe-, Kongress- und Eventmanagement ab. Sein Ausbildungspartner war dabei einer der größten Festivalveranstalter Deutschlands. Parallel zum Studium sammelte Immanuel praktische Erfahrungen bei zahlreichen Veranstaltungen – von NATURE ONE, Parookaville, San Hejmo und Ruhr-in-Love bis hin zu kleineren Produktionen.
Seit November 2025 ist Immanuel als Projektmanager bei Soundline tätig. Sein Aufgabenbereich beginnt beim ersten Kundenkontakt und reicht über die Konzeption und Planung bis zur Umsetzung und Projektleitung vor Ort. Dabei denkt er gerne über das eigentliche Gewerk hinaus: Durch sein Studium und seine Erfahrungen auf unterschiedlichsten Veranstaltungen bringt er nicht nur Verständnis für technische Abläufe mit, sondern auch für die organisatorischen Zusammenhänge, die ein erfolgreiches Event ausmachen.
Was Immanuel an seinem Beruf besonders schätzt: Kein Event ist wie das andere. Unterschiedliche Kunden, Locations, Anforderungen und Herausforderungen sorgen dafür, dass es immer etwas Neues zu lösen gibt. Ungewöhnliche Arbeitszeiten und lange Tage gehören für ihn ganz selbstverständlich dazu. Entscheidend ist für Immanuel nicht die Uhrzeit, sondern dass am Ende alles läuft.
Denn genau dann zeigt sich für ihn, dass der Job richtig gemacht wurde: wenn Kunden und Gäste zufrieden und begeistert nach Hause gehen.